Übersäuerung vermeiden: Warum es so wichtig für Deine Gesundheit ist
- Marion Körner

- 9. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Apr.
Fühlst Du Dich oft müde, energielos oder irgendwie „aus dem Gleichgewicht“? Dann könnte ein gestörter Säure-Basen-Haushalt dahinterstecken. Viele Menschen unterschätzen das Thema
Übersäuerung, dabei spielt es eine entscheidende Rolle für Dein Wohlbefinden.

Was bedeutet Übersäuerung überhaupt?
Von Übersäuerung spricht man, wenn das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper aus der Balance gerät. Dein Körper ist darauf angewiesen, den pH-Wert konstant zu halten, besonders im Blut. Doch durch Stress, unausgewogene Ernährung und Umweltbelastungen kann dieses System aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folge: Säuren lagern sich im Gewebe ab, weil der Körper sie nicht mehr ausreichend neutralisieren oder ausscheiden kann.
Wichtig zu wissen: Dein Körper arbeitet ständig daran, Dich im Gleichgewicht zu halten. Doch wenn die Belastung zu groß wird, braucht er Unterstützung.
Typische Symptome einer Übersäuerung
Eine Übersäuerung zeigt sich oft nicht sofort eindeutig, sondern schleichend. Viele Beschwerden werden gar nicht damit in Verbindung gebracht.
Typische Anzeichen können sein:
Müdigkeit und Erschöpfung
Konzentrationsprobleme
Hautprobleme (z. B. Unreinheiten)
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Verdauungsprobleme
erhöhte Infektanfälligkeit
Wenn Du Dich hier wiedererkennst, lohnt es sich, Deinen Säure-Basen-Haushalt genauer anzuschauen.
Ursachen: Warum unser Körper übersäuert
Unsere moderne Lebensweise trägt stark zur Übersäuerung bei. Besonders diese Faktoren spielen eine Rolle:
Ernährung: Viele Lebensmittel wirken im Körper säurebildend, dazu gehören Zucker, Weißmehlprodukte, Fleisch und stark verarbeitete Nahrung.
Stress: Dauerstress führt zu einer erhöhten Säureproduktion im Körper. Gleichzeitig fehlen oft Ruhephasen zur Regeneration.
Bewegungsmangel: Bewegung hilft, Säuren über die Atmung und den Stoffwechsel abzubauen. Fehlt sie, stauen sich Stoffwechselprodukte an.
Zu wenig Vitalstoffe: Basenbildende Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Calcium sind wichtig, um Säuren zu neutralisieren. Fehlen sie, gerät das System schneller aus dem Gleichgewicht.
So kannst Du Deinen Körper entsäuern
Die gute Nachricht: Du kannst aktiv etwas für Deinen Säure-Basen-Haushalt tun.

1. Basische Ernährung integrieren
Setze auf viel Gemüse, Salate, Kräuter und Obst. Diese Lebensmittel wirken basisch und unterstützen Deinen Körper dabei, Säuren auszugleichen.
2. Ausreichend trinken
Wasser und ungesüßte Kräutertees helfen, Säuren auszuschwemmen.
3. Stress reduzieren
Achte auf bewusste Pausen, Entspannung und ausreichend Schlaf. Dein Körper braucht diese Phasen zur Regeneration.
4. Bewegung in Deinen Alltag bringen
Schon regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft können helfen, den Stoffwechsel zu aktivieren.
5. Unterstützung durch Mikronährstoffe
Gezielt eingesetzte Mikronährstoffe können Deinen Körper zusätzlich unterstützen, besonders dann, wenn Dein Alltag Dich stark fordert.
Fazit:
Dein Gleichgewicht beginnt von innen. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist die Grundlage für Energie, Wohlbefinden und langfristige Gesundheit. Wenn Du Deinem Körper die richtigen Impulse gibst, kann er wieder in seine natürliche Balance finden.
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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Es werden keine Heilversprechen gegeben. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.




